Kidnapping
Mittags.
12:50 Uhr. Eine Telefonzelle in Düsseldorf. Gerade als ich das
Telefonhäuschen betreten will, spricht mich eine elegante Dame
an. "Du
gefällst mir, Kleiner! Ich beobachte Dich schon ein paar Tage!
Ich habe
beschlossen, dass Du mein Sklave wirst!" Erstaunt, ungläubig,
wie auch
neugierig, erregt und ängstlich, sehe ich diese charismatische
Schönheit an. Während sie mich lasziv
lächelnd und verführerisch,
arrogant musternd anschaut.
Plötzlich,
völlig
unerwartet, werde ich von hinten gepackt. Ehe ich mich versehe, sind
mir die Hände mittels Handschellen auf den Rücken
gefesselt. Starke
Hände ziehen mir einen Sack über den Kopf. Um meine
Füße kommen
Fußfesseln aus Stahl. Unter Tritten und Schlägen
werde ich gezwungen in
den Kofferraum zu steigen, während jemand an einer Leine
zehrt, die mir
an das Halsband angelegt wurde.
Ich
weiß nicht, wo man
mich hinbringt und als mir der Sack vom Kopf genommen wird, finde ich
mich nackt angekettet, Hände und Füße noch
immer in den Stahlfesseln,
in einem Käfig wieder, der in einem Folterraum steht.
Vor
mir, in einigen Metern Abstand, ragt die elitäre Dame empor.
Ihre
ranken Beine sind leicht gespreizt und ihre Stiefel mit den hohen
spitzen Absätzen betonen ihre Größe. Der
hautenge schwarze Lederoverall
zeichnet erotisierend jede kleine Hautfalte nach. Betont begehrend
ihren schönen weiblichen Wuchs und ihre extravagante
Persönlichkeit.
Auf ihren Lippen liegt ein herablassendes, überhebliches
Lächeln. In
ihren Händen hält sie spielerisch eine Reitgerte. Mir
schaudert heiß
und kalt unter den Augen dieser schönen und gewiß
grausamen Göttin.
Beschämt, ängstlich bangend und gleichzeitig erregt,
ahne ich, was mich
erwartet...
Inszenierungen,
die das Domizil der Gräfin verantwortungsbewußt zu
realisieren versteht. |